Am Ende des 3. Semesters (Grundlagen und Anwendungsfelder der Genetik) besuchte der Bio-Leistungskurs der 13. Klasse von Herrn Mundt die Lise-Meitner-Schule, um dort im Lise Lab ihre eigene DNA zu isolieren und somit erstmals praktische Erfahrungen in diesem Bereich zu sammeln.
Zu Beginn machten sich die Schülerinnen und Schüler mit der Eppendorf-Pipette vertraut. Dazu sollten sie unterschiedlich große Mengen einer blauen Flüssigkeit tropfenförmig auf ein laminiertes Blatt pipettieren. Nachdem dies bei allen erfolgreich funktioniert hatte und die Leiterin des Experiments ihr Einverständnis gegeben hatte, durfte der Kurs mit der DNA-Isolation beginnen.
Zunächst nahmen die Schülerinnen und Schüler ein Stäbchen und strichen damit über die Innenseite ihrer Wange, um Zellen der Mundschleimhaut aufzunehmen. Anschließend wurde das Stäbchen in ein kleines Reaktionsgefäß mit bereits vorhandener Flüssigkeit gesteckt und mehrmals umgerührt, sodass sich die Zell- und Kernmembranen auflösten und damit die DNA im Reaktionsgefäß für weiter Schritte verfügbar war.
Die Reaktionsgefäße wurden anschließend in eine Zentrifuge gestellt. Eine Zentrifuge ist ein Gerät, das sich sehr schnell dreht, ähnlich wie eine Waschmaschine, jedoch mit deutlich höherer Geschwindigkeit. Die Proben blieben dort etwa 30 Sekunden. Danach wurden die Reaktionsgefäße entnommen und in einen Thermocycler gestellt, in dem die Flüssigkeit auf 95 °C erhitzt wurde.
Nach dem Erhitzen wurde mit der Mikropipette der sogenannte PCR-Mix hinzugegeben. Dieser bestand aus Aqua destillata, Master-Mix, Q-Solution und Primer-Mix. Anschließend wurden die Reaktionsgefäße erneut zentrifugiert und wieder in den Thermocycler gestellt. Der cyclische Vorgang wurde insgesamt fünfmal durchgeführt, wobei die Proben jeweils auf 57 °C und 72 °C erhitzt wurden.
Im nächsten Schritt erhielten die Schülerinnen und Schüler anstelle des PCR-Mixes eine blaue Flüssigkeit. Diese durfte ausschließlich mit Handschuhen und einer Mikropipette verwendet werden, da sie krebserregend ist. Die blaue Flüssigkeit erleichtert die spätere Sichtbarkeit der DNA. Währenddessen bereitete die Leiterin des Experiments die Agarose-Gel-Elektrophorese vor.
Nachdem die blaue Flüssigkeit hinzugefügt worden war, wurden die Reaktionsgefäße ein letztes Mal zentrifugiert. Anschließend wurde die Flüssigkeit mit einer Mikropipette aufgenommen und vorsichtig in spezielle „Taschen“ (Vertiefungen) des Gels eingebracht. Danach wurde die Agarose-Gel-Elektrophorese gestartet. Dabei werden die Moleküle in einem elektrischen Feld nach ihrer Größe und Ladung getrennt.
Zum Schluss wurde das Gel in ein spezielles Auswertungsgerät gestellt, sodass die DNA sichtbar gemacht werden konnte. Leider funktionierte das Experiment an diesem Tag nicht optimal, sodass die DNA-Banden nur schwer erkennbar waren.
Dennoch brachte uns der Tag interessante Einblicke in die Laborarbeit zur Bestimmung genetischer Merkmale und rundete damit zuvor gewonnene theoretische Kenntnisse ab.
Andreas Mundt
Zu sehen: Die 11.DE2 im Gripstheater auf der Bühne- aber erst nach der Vorstellung- mitgerissen von der Welle…
oder besser von “Die Welle”, inszeniert nach dem Roman von Morton Rhue. Wie entsteht ein rechtes Wir-Gefühl, eine identitäre Bewegung, die alle ausschließt, die aus willkürlichen Gründen nicht dazugehören wollen oder sollen. Dieser Frage gehen der Roman und die Bühnenversion nach und wir, unser Kurs, setzte sich mit dieser Frage auseinander.
Eine wunderbar mitreißende Vorstellung, die wir allen empfehlen wollen, die sich dafür interessieren, wie faschistische Strukturen entstehen und wie sie emotional auf das Individuum einwirken, das zum Teil einer gleichgeschalteten Masse wird.
Sie lohnt sich!
Renate Heeren und der Deutsch-Kurs DE2
Am Freitag, den 23.01.2026, war der Grundkurs Kunst, Klasse 12, von Frau Zawichowski im C/O Berlin zu Besuch. Es gab dort verschiedene Räume, in denen viele verschiedene Fotografien ausgestellt wurden. In einem Raum waren zum Beispiel Arbeiten der Fotografin Lisa Barnard zu sehen. Lisa Barnard beschäftigt sich mit Wahrnehmung im Spannungsfeld zwischen menschlicher und maschineller Erfahrung. Des Weiteren entwickelte Isadora Romero eine vielschichtige visuelle Erzählung über zwei Nebelwälder ihres Heimatlandes: die Gemeinde Yunguilla im Biosphärenreservat Chocó Andino de Pichincha nahe der Hauptstadt Quito und das Reservat Mache-Chindul nahe der Pazifikküste. Im Erdgeschoss des Museums waren zahlreiche Fotografinnen der Foto-Agentur Magnum mit ihren Dokumentarfotografien zu sehen. Diese wurden auf unterschiedlichste Art und Weise dargestellt. Sie wurden entweder mit Nadeln an die Wand gesteckt, mit einem Bilderrahmen angehangen, direkt auf die Wand gedruckt oder in Form eines Leporellos dargestellt.
Im Anschluss an eine Führung durch das Museum erstellten die Schüler selber Straßenfotografien. Dabei sollten sie innerhalb etwa einer Stunde den Bereich um den Bahnhof Zoo herum fotografisch erkunden und nach bestimmten „Triggern“ suchen, die sie zu ihren Fotografien anregten (z.B. Spiegelung, Winterjacke, Fahrzeug). Jeder Schüler musste mindestens 5 Fotografien machen. In der darauffolgenden Unterrichtsstunde wurden dann die besten 5 Fotografien gekürt.
Arvid Wiesenthal
GKU1
Vom 7. bis zum 10. Januar waren wir auf Gedenkstättenfahrt in Krakau und diese Tage waren eine echt intensive Mischung aus Geschichte, Kultur Und Gemeinschaft. Unsere Reise begann am ersten Abend direkt mit einem kulinarischen Highlight, als wir gemeinsam traditionell polnisch essen gegangen sind, um einen ersten Eindruck vom Land zu bekommen. Der nächste Tag startete dann mit einer sehr lehrreichen Tour durch das jüdische Viertel ‚Kazimierz‘. Ein besonderer Moment war dabei das Treffen mit Miriam. Sie ist Jüdin und auch als Influencerin auf Social Media, wie zum Beispiel auf Instagram, aktiv. Dort gibt sie Einblicke in ihr jüdisches orthodoxes Leben in Polen. Das Gespräch mit ihr war sehr offen, sie hat uns nicht nur viel über das Judentum erzählt, sondern auch über Probleme, die es heute immer noch gibt, wie zum Beispiel Antisemitismus. Das hat uns gezeigt, wie wichtig es ist, sich mit diesen Themen zu beschäftigen.
Nach diesem eher ernsten Teil hatten wir Freizeit und konnten die Stadt auf eigene Faust erkunden. Wir sind in Kleingruppen durch die verschiedensten Läden gezogen, haben Klamotten geshoppt und lokale Speisen probiert, was nach dem langen Vormittag eine gute Abwechslung war. Am Abend haben wir uns dann alle zum Neonlicht-Minigolf getroffen, was als Gruppe richtig Spaß gemacht hat.
Der dritte Tag war dann der emotionalste Teil der Fahrt, da wir die Gedenkstätte Auschwitz besucht haben. Dort haben wir viel über die dunkle Vergangenheit dieses Ortes gelernt. Es war ein krasser Moment, der uns verdeutlicht hat, wie schnell sich Menschen an Leid gewöhnen oder es verdrängen können, wenn der Schrecken zur Normalität wird.
Den letzten Abend in Polen haben wir noch einmal bei einem gemeinsamen Essen verbracht. Dabei haben wir die Zeit genutzt, um die vielen Eindrücke der letzten Tage zu reflektieren und über das Erlebte zu sprechen. Am nächsten Tag ging es dann auch schon wieder zurück nach Berlin. Insgesamt haben wir auf dieser Fahrt nicht nur viel über die traditionelle polnische Küche gelernt, sondern vor allem die Kultur und die Religion der Juden besser kennengelernt. Insbesondere haben wir wichtige Einblicke in unsere Geschichte bekommen.
Weiterlesen: Gedenkstättenfahrt des 13. Jahrgangs nach Krakau
Am 18.11.25 besuchte der Französischkurs der Klassen 9.1 und 9.2 die Cinéfête. Die Cinéfête ist ein französisches Jugendfilmfestival, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, Schülerinnen und Schülern die französische Sprache und Kultur näherzubringen.
Im Rahmen der Cinéfête sahen wir den Film Louise Violet. Dieser handelt von einer Lehrerin im späten 19. Jahrhundert, als in Frankreich die Schulpflicht eingeführt wurde. Sie kommt in ein kleines Dorf, um die Kinder im Lesen, Schreiben und Rechnen zu unterrichten, stößt dabei jedoch auf große Skepsis und Kritik seitens der Eltern und Dorfbewohner.
Der Film war sehr interessant und eindrucksvoll. Besonders gut gefiel uns als Französischkurs, dass wir unsere Sprachkenntnisse einmal auf eine andere Art als im regulären Unterricht anwenden konnten und gleichzeitig einen kulturellen Einblick in ein anderes Land sowie in eine vergangene Epoche erhielten.
WFrz1 + K. Bergunde
(Text verfasst von Helene Fechner, Klasse 9.1)
Auch dieses Jahr sind Schülerinnen und Schüler der GSV auf SV-Fahrt gefahren. Vom 25.-28. November waren unsere motivierten Schüler*innen am Werbellinsee. Wir wurden vom Mehr als lernen Team begrüßt und am ersten Tag miteinander intensiver vertraut gemacht. Dabei haben wir viel über die Schule und den Schulalltag reflektiert und uns dazu Feedback notiert. Die nächsten Tage haben wir mit der Findung und Umsetzung verschiedenster Projekte verbracht, wobei wir auch unterschiedliche Workshops bekommen haben, bei denen der Workshop zum Thema Rechtsextremismus die meisten Schüler*innen begeistert hat und wir uns sehr intensiv über die Thematik austauschen konnten. Dabei war die Spontanität der Teamer herausragend, da auf Fragen schnell recherchiert und geantwortet wurde. Am Ende jedes Tages hat unsere GSV zusammen nochmal Zeit verbracht. Abends wurden Spiele gespielt, getanzt und sich über den Tag ausgetauscht. Schlussendlich kann man sagen, dass auf dieser SV-Fahrt viele Projekte angefangen und bereits umgesetzt wurden. Was aber mindestens genauso wichtig ist: die GSV ist mit dieser Fahrt wieder ein Stück weiter zusammengewachsen.
Euer SV-Team Emilia und Lara-Marie
Seit vielen Jahren ist der Besuch des Kurzfilmfestivals Bestandteil des Französischunterrichts. Die kreativen Kurzfilme, die dort im französischen Sprachprogramm gezeigt werden, sind anders als das, was man sonst so auf Netflix & Co streamt. Geschichten junger Menschen aus Frankreich, Belgien oder Québec laden dazu ein, sich auf andere Perspektiven einzulassen und mit diversen Themen oder Grenzerfahrungen auseinander zu setzen. Die Geschichte von Pippa, die mit ihrem Sohn in einem Heim für minderjährige Mütter lebt, gewann in diesem Jahr unsere interne Filmwertung.
Alle Filme waren sprachlich sehr anspruchsvoll und insbesondere das Französisch aus Québec ist für einen Sprachanfänger schwer zu verstehen. Untertitel gibt es nur auf Französisch.
Umso besser, dass inhaltliche Fragen im Anschluss an die Filmpräsentation in entspannter Atmosphäre direkt mit dem netten Moderationsteam und den anwesenden Regisseurinnen geklärt werden können. Außer uns ist nur eine weitere Gymnasialklasse im kleinen Kinosaal. Sie stellen die Fragen, die auch uns bewegen, für deren Formulierung wir aber etwas länger brauchen als die spracherprobteren Elftklässler. Trotzdem - das französische Sprachbad ist ein echter Ohrenschmaus!
M. Mencke + WFrz 2
Die Klasse 8.5 aus der Merian-Schule war am 1.7.2025 in der U-Bahnwerkstatt Seestraße im Wedding. Als erstes hat sich die Klasse einen Vortrag über die BVG angehört. Dabei ging es darum, dass Berlin ein sehr gutes öffentliches Verkehrsnetz hat und es Straßenbahnen vor allem im Osten Berlins gibt. Besonders interessant war eine Karte, die zeigte, wie die Liniennetze in Berlin verteilt sind, Busse fahren z.B. überall. Jährlich fahren eine Milliarde Menschen mit der BVG und in eine U-Bahn passen fast 1000 Menschen!
In der BVG gibt es sehr viele unterschiedliche Berufsgruppen, z.B. Mechatroniker oder Elektriker.
Danach haben sich die Schüler und Schülerinnen die große Halle angeschaut, in der die U-Bahnen repariert wurden. Mit einem riesigen Kran werden die 10 Tonnen schweren Bahnen von einem Platz zum anderen transportiert. Anschließend wurde noch die Elektronikwerkstatt, die Lackiererei und vieles andere angeschaut und erklärt. Außerdem konnte man an einem U-Bahn-Simulator fahren und an einer alten Anlage Durchsagen machen, die Notbremse ziehen und die Türöffnungsmechanik erkunden.
Am Ende sind alle mit einer U-Bahn gefahren und konnten dabei auch die Fahrerkabine anschauen. Dabei ist die Bahn kurz stehen geblieben und es war komplett dunkel, so, wie in einem Horrorfilm.
Die Klasse 08.5
Vom 16.6.25 bis zum 17.6.25 fuhr die 8.3 der Merian-Schule auf eine Exkursion in den Pasewalker Lokschuppen. Bei einer Führung durch den Loksschuppen und die Baustelle, konnten die Schüler alte Züge erkunden, auf den Spuren von Politikern wandeln und die Größe einer Dampflok erleben. Dabei wurden ihnen aber auch die aktuellen Projekte am Lehrbauhof wie z.B. Gleisbauarbeiten, ein kleiner Haltepunkt und neue Gebäude vorgestellt. Hier konnte man den Entstehungsprozess richtig gut sehen. Ein Highlight war sicherlich auch die Fahrt mit der Draisine, denn hier konnte man den Physikunterricht endlich mal im „echten Leben“ anwenden. Parallel dazu lernten die Schülerinnen und Schüler Berufe in der BUG kennen, die eng mit den MINT – Fächern verknüpft sind. Bei dieser Berufsorientierung bekamen sie nicht nur einen Überblick über die vielfältigen Ausbildungen und dualen Studiengänge, sondern auch praktische Tipps für Bewerbungen und das Bewerbungsgespräch aus Sicht eines Arbeitgebers.
Den Abend konnte die Klasse bei wunderbarem Wetter beim Grillen auf dem Gelände ausklingen lassen. Anschließend übernachteten alle noch in den historischen Schlafwaggons. Am nächsten morgen begaben sich die Schüler*innen und Schüler auf dem Gelände auf die Suche nach Verankerungen von Bio, Chemie, Physik und Mathe im Gleisbau und drehten tolle Videos dazu. Danach ging es auch schon mit dem Zug nach Hause. Es war mal wieder sehr schön.
Im Rahmen der Unterrichtsreihe „Vielfalt in unserer Gesellschaft“ machte sich die Klasse 7.6 mit dem Fahrrad auf den Weg zu den Gärten der Welt. Ziel des Ausflugs war es, Einblicke in das Leben mit körperlichen Beeinträchtigungen zu gewinnen und die Bedeutung von Inklusion und Gemeinschaft am eigenen Körper zu erfahren.
Gemeinsam mit über 250 Schüler*innen aus ganz Berlin nahm die Klasse an einem besonderen Sport-Event teil, das im Rahmen der ALBA & Allianz Rollstuhlbasketball Schul-Liga organisiert wurde. Im Mittelpunkt stand dabei das Inklu-Rollstuhlbasketball, ein Format, das zeigt, wie sehr Sport verbinden kann – unabhängig von körperlichen Voraussetzungen. Ob im Rollstuhl oder zu Fuß: Fairness, Teamgeist und gegenseitiger Respekt standen hier an erster Stelle.
Schon bei der Anreise mit dem Fahrrad wurde den Schüler*innen durch verschiedene Aufgaben bewusst gemacht – „Behindert ist man nicht – behindert wird man.“ Diese Erkenntnis zog sich wie ein roter Faden durch den Tag – sei es durch das Erleben von Fortbewegung im Rollstuhl oder durch Übungen, bei denen das Sehen eingeschränkt war. In diesen Momenten wurde deutlich, dass es oft die Umwelt, Strukturen oder mangelnde Rücksichtnahme sind, die Barrieren schaffen – nicht die Beeinträchtigung selbst.
Ein besonderes Highlight wartete zum Abschluss: Nach einer Gondelfahrt auf den Kienberg konnte die Klasse bei bestem Wetter noch einmal den weiten Blick über Berlin genießen – ein gelungener Perspektivwechsel im doppelten Sinne.
Ein Tag voller Bewegung, Begegnung und neuer Erfahrungen, der nicht nur sportlich, sondern auch menschlich in Erinnerung bleiben wird.
Am 14.5.2025 unternahm der Wahlpflichtkurs Geographie des 11. Jahrganges unter der Leitung von Herrn Nozon-Thein eine spannende Tagesexkursion in die Hansestadt Stralsund. Gegen 11 Uhr erreichten wir die Stadt und machten uns dann eigenständig und selbstnavigierend auf den Weg zum Ozeaneum – dem Hauptziel unseres Ausfluges - wobei wir bereits erste Eindrücke der historischen Altstadt mit ihrer bewohnten Stadtmauer sammeln konnten. Im Ozeaneum erwartete uns eine faszinierende Führung durch die Unterwasserwelt: riesige Aquarien, lebensgroße Walmodelle und interessante Informationen zur Ostsee und Nordsee mit ihren spezifischen Habitaten. Besonders die Verbindung von Geographie und Umweltthemen machte den Besuch für unseren Kurs sehr lehrreich. Am Nachmittag hatten wir dann noch Zeit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Ob beim Bummeln durch die Altstadt, am Hafen oder bei einem Fischbrötchen – jeder konnte die Hansestadt auf seine eigene Weise erleben. Um 18 Uhr traten wir dann die Rückfahrt an – müde, aber voller neuer positiver Eindrücke.
Der Wahlpflichtkurs Geographie des 11. Jahrganges
Die naturwissenschaftlich orientierte Klasse 8.3 startete dieses Jahr mit einem neuen Projekt im Physikunterricht. Autos, die eine Mausefalle als Antrieb nutzten, wurden in der Werkstatt der Schule und zu Hause fleißig von den Schülern und Schülerinnen gebaut, um dann in einem Wettbewerb, um die weiteste, zurückgelegte Strecke gegeneinander anzutreten.
Doch wie baut man überhaupt ein effizientes Mausefallenauto? Das weiß die Physik, daher wurde im Vorhinein - auch anhand von Mausefallenautos - rund um das Thema Reibung, Hebel, Federn … experimentiert.
Das beste Auto fuhr über 20m. Kannst du das toppen?
Im Wahlpflichtunterricht NW arbeiten die Schüler immer wieder an Projekten. In diesem Jahr erstellte die Klasse 10.3 zum Thema Energie verschiedene Modelle von Kraftwerken. Dabei widmeten sie sich so begeistert dieser Aufgabe, dass sie weit über die Anforderungen hinaus arbeiteten. So waren die Produkte nicht nur anschaulich, sondern teilweise sogar auch funktionstüchtig. Ein großes Pumpspeicherkraftwerk, das Wasser in ein höher gelegenes Becken pumpen konnte, betrieb beim Herunterfließen eine Lampe. Dieses Kraftwerk war jedoch so groß, dass es nicht durch die Tür des Klassenzimmers passte.
Im Rahmen einer sich neu anbahnenden Schulkooperation mit der Borgarhóltsskóli aus Reykjavík in Ísland waren in der Woche vom 03. – 07. März 12 isländische Schülerinnen und Schüler sowie 3 Lehrerinnen aus dem hohen Norden Europas an der Merian-Schule zu Gast.
Nach einer kurzen Begrüßung am Montagmorgen durch Herr Hinz und die Schulleitung Frau Schulz-Brüssel erhielten unsere Gäste eine kurze Führung durch unsere Schule am Standort Hoernlestraße, ehe man sich in Richtung Sporthalle und Sportplatz begab. Bei besten Temperaturen (Sonne und 16° C) genossen die Isländer das Frühlingswetter bei Tischtennis, Tennis und Fußball, und so kam es auch zu einem spontanen Fußballspiel mit dem Grundkurs Sport von Herrn Nozon-Thein aus Jahrgang 11.
Am Mittwoch stand ein interkultureller Workshop mit dem Leistungskurs Englisch aus Jahrgang 13 von Frau Barth-Reisenberger auf dem Programm. In deutsch-isländischen Kleingruppen tauschte man sich über landestypische Gewohnheiten, Besonderheiten und Aktuelles aus, und es wurde munter mithilfe der englischen Sprache eine Runde geplaudert. Nach so viel Denkarbeit konnten sich unsere isländischen Gäste mit einem Mittagessen in der Cafeteria wieder stärken, bevor es für sie wieder in die Berliner Innenstadt zu ihrem weiteren Kulturprogramm ging.
Nachdem im letzten Schuljahr schon eine Gruppe isländischer Schüler und Schülerinnen an der Merian-Schule zu Gast waren, geht es im April diesen Jahres diesmal für unsere Merianerinnen und Merianer in den skandinavischen Norden, um sich selbst ein Bild des isländischen Schullebens, des Landes und seiner Einwohner machen zu können! Nach so vielen tollen Austauschprojekten ist der Weg nun nicht mehr weit zu einer künftigen Partnerschaft beider Schulen, welche in naher Zukunft durch eine offizielle ERASMUS-Partnerschaft noch vertieft werden soll.
Mit freundlichen Grüßen
Herr Hinz
Am 03.03.25 startet an unserer Schule eine erste Leseoffensive mit dem Ziel, die Lesekompetenz der Merianer und Merianerinnen zu verbessern. Unvorhergesehene Vertretungsstunden der Klassen 7 bis 10 werden unsere Schülerinnen und Schüler ab jetzt zum individuellen Lesen nutzen.
Hierzu haben die Deutschlehrkräfte in Zusammenarbeit mit unserem sehr engagierten Bibliothekar, Sven Wigger, für jede Klasse eine individuelle Lesekiste bereitgestellt, die zum großen Teil aus Spenden sowie aus dem Bestand unserer Schulbibliothek gefüllt wurde. Die Schülerinnen und Schüler können selbstverständlich auch ihre eigenen Lektüren nutzen, wenn sie bereits das Lesen für sich entdeckt haben.
Für ihre Bücherspenden danken wir insbesondere den Verlagen:
- Ragnar Tessloff GmbH & Co. KG,
- Loewe Verlags GmbH,
- Gerstenberg Verlag GmbH & Co. KG,
- FISCHER Sauerländer GmbH,
- dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG,
- Franckh-Kosmos Verlags GmbH & CO. KG,
- Penguin JUNIOR Random House Verlagsgruppe GmbH,
- Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG,
- Westermann Schroedel Diesterweg Schöningh Winklers GmbH,
- Richmond Publishing,
- Ernst Klett Verlag GmbH,
- der Thalia Buchhandlung Steglitz
und natürlich auch allen engagierten Schülerinnen und Schülern sowie den Kolleginnen und Kollegen.
Obwohl wir inzwischen auf viele Spenden zurückgreifen können, nehmen wir gerne noch weitere Bücher der Kinder- und Jugendliteratur entgegen, denn natürlich müssen die Bücher auch gefallen, damit der Spaß am Lesen sich einstellt. Interessante Sachbücher für jüngere Schüler werden z. B. noch gebraucht.
Martina Dietrich Martina Schulz-Brüssel
Fachbereichsleiterin Deutsch Schulleiterin
Merian-Schneesportreise zum SKI-WM-Austragungsort 2025
Im Januar war es wieder soweit. Vom 05.01.bis 12.01.2025 begaben sich 50 schneebegeisterte Schüler:innen des 8. bis 12. Jahrgangs auf Schneesportreise nach Saalbach Hinterglemm, dem diesjährigen Austragungsort der SKI-WM. Bei besten Bedingungen konnten alle eine Woche voller sportlicher Herausforderungen und gemeinschaftlicher Momente erleben.
Das Skigebiet Saalbach Hinterglemm zeigte sich von seiner besten Seite: Sonnenschein und optimale Schneeverhältnisse machten die Schneesportreise auch in diesem Jahr zu einem vollen Erfolg.
Zudem absolvierten die 12. Klässler einen Grundkurs mit Theorieunterricht und Prüfungen, um ihr Wissen und Können im Schneesport zu vertiefen. Neben dem sportlichen Aspekt kam auch der Spaß nicht zu kurz. Die Reise endete mit einer feierlichen Taufe, bei der die Teilnehmer:innen nach bestandener Prüfung in den Kreis der erfahrenen Schneesportler aufgenommen wurden und mit einem „besonderen Namen“ den Weg zurück nach Berlin antraten.
Besonders das Miteinander der Schüler:innen des 8. bis 12. Jahrgangs machte die Fahrt auch in diesem Jahr zu einem tollen Erlebnis für alle teilnehmenden Merianer:innen.

