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Am 12.05.26 besuchten wir mit dem Geschichtsleistungskurs das Museum Knoblauchhaus im Nikolaiviertel. Das Knoblauchhaus war von 1760 bis 1929 der Hauptwohnsitz der Berliner Kaufmannsfamilie Knoblauch. Ihren Wohlstand erreichte die Familie zunächst im Drahtziehergewerbe und baute ihn dann durch Seidenhandel aus. Das Haus, das unter anderem als Laden für die Seiden- und Tuchwaren der Familie diente, gilt als ein Paradebeispiel für die damalige Biedermeierepoche. Im Rahmen eines Workshops stellten wir gemeinsam die wichtigsten historischen Entwicklungen in Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Kunst und Forschung von 1815 (Gründung des Deutschen Bundes) bis 1848 (Märzrevolution) auf einem Zeitstrahl dar. In dieser Zeit waren viele Bürgerliche enttäuscht von der Politik und suchten daher Rückzug in den privaten und familiären Bereich. Typische Merkmale für diese Zeit konnten wir in der anschließenden Führung durch die Daueraustellung des Museums besichtigen. In den originalgetreu eingerichteten Räumen erhielten wir interessante Einblicke in die Wohnkultur, die Einrichtung und die Kunst der damaligen Zeit. Highlights der Ausstellung waren unter anderem ein Laufrad für Erwachsene und das Sterbebett Alexander von Humboldts. Der Besuch des Museums hat uns eine konkrete Vorstellung des bürgerlichen Lebens und ein besseres Verständnis von politischen und gesellschaftlichen Zusammenhängen in der Epoche des Biedermeier vermittelt.

Jakob Wolf

 

Am 07.05.2026 haben wir als Geschichtskurs (GGE3) eine sehr interessante Exkursion ins Humboldt Forum gemacht. Dort haben wir viel über die Geschichte des Humboldt Forums erfahren und wurden durch eine interessante Ausstellung geführt.

Besonders beeindruckend war der Teil über die deutsche Kolonialzeit und darüber, wie Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt werden kann. Diese verschiedenen Sichtweisen wurden uns zusätzlich in einer eindrucksvollen Bildausstellung zur Kolonialisierung Brasiliens nähergebracht. Zum Schluss durften wir in Gruppen kreative Plakate zum Thema „unerzählte Geschichte" unserer Generation gestalten, wobei viele spannende und eindrucksvolle Werke entstanden sind. Themen waren dabei der Leistungsdruck, Klimawandel, Berichterstattungen oder die eurozentristische Sichtweise der Welt.

Paul Heinrich